06 Eine Leiche zu viel

Eine Leiche zu viel ist ein Fernsehfilm aus der Fernseh-Kriminalreihe Tatort der ARD und des ORF. Der Film wurde vom WDR produziert und am 5. Dezember 2004 zum ersten Mal gesendet. Er ist die 582. Folge der Tatort-Reihe und der sechste Fall mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers als Münsteraner Ermittler Thiel und Boerne. <!--td {border: 1px solid #ccc;}br {mso-data-placement:same-cell;}
Fall6
TitelEine Leiche zu viel
Erstausstrahlung5. Dez. 2004
Folge582
DrehbuchDorothee Schön, Georg Schott
RegieKaspar Heidelbach
Serie;Tatort, Münster

 Für die Medizinstudenten der Westfälischen Wilhelms-Universität beginnt der Präparierkurs im Anatomie-Institut der Universität. Unter den Körperspenden findet sich jedoch „eine Leiche zu viel“. Die junge Frau, die laut Obduktionsakte vom Jahrgang 1935 sein sollte, weist eine Einstichstelle unter dem rechten Rippenbogen auf. Professor Boerne, der die sterblichen Überreste sämtlicher Körperspender zuvor freigegeben hatte, wird herbeigerufen, um die Ungereimtheiten aufzuklären. Professor Härtling, der Institutsleiter des anatomischen Instituts, erkennt in dem Leichnam seine ehemalige Kollegin Dr. Amélie Blanc wieder. Die Tote, eine französische Chemikerin von der Sorbonne, war im Anatomie-Institut als Hospitantin für Dr. Carla Hanke in der Apoptose-Forschung tätig. Zuletzt war sie nach der Abschlussfeier der Forschungsgruppe im Foyer der Anatomie in der Nacht vom 28. auf den 29. April 2004 gesehen worden, zu der auch Professor Boerne anwesend war.

OriginaltitelEine Leiche zu viel
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
WDR
Länge87 Minuten
Altersfreigabe12
EinordnungEpisode 582 (Liste)
Erstausstrahlung5. Dezember 2004 auf Das Erste
RegieKaspar Heidelbach
DrehbuchDorothee Schön,
Georg Schott
ProduktionJutta Müller,
Matthias Seelig
MusikArno Steffen
KameraClemens Messow
SchnittHedy Altschiller
Besetzung
  • Axel Prahl: KHK Frank Thiel
  • Jan Josef Liefers: Prof. Karl-Friedrich Boerne
  • Friederike Kempter: Nadeshda Krusenstern
  • Christine Urspruch: Silke „Alberich“ Haller
  • Jürgen Hentsch: Prof. Dr. med. Gregor Härtling
  • Nele Mueller-Stöfen: Dr. Carla Hanke
  • Lars Gärtner: Dr. Kehl
  • Stefan Gebelhoff: Dr. Schroth
  • Claus D. Clausnitzer: Herbert Thiel
  • Petra Hinze: Marlis Härtling
  • Carola Regnier: Erika Boerne
  • Silvan-Pierre Leirich: Thierry Blanc
  • Olaf Kreutzenbeck: Hausmeister
  • Ute Willing: Staatsanwältin Dorn
  • Susanne Berckhemer: Dr. Amélie Blanc
  • Peter Clös: Pathologe
  • Isabelle Schmidt: Medizinstudentin Miriam


Die Obduktion durch Boerne ergibt, dass Amélie Blanc einen gewaltsamen Tod aufgrund Hämolyse nach einer Injektion erleiden musste. Kurz zuvor hatte sie Geschlechtsverkehr. Boerne stellt das Sperma sicher, um mittels DNA-Analyse dem Täter auf die Spur zu kommen. Dazu lässt er Thiel eine DNA-Reihenuntersuchung unter den Mitarbeitern des Instituts anordnen, wo er den Täter aufgrund der professionellen Konservierung des Opfers vermutet.
Zwischenzeitlich trifft Thierry Blanc, der Witwer der Verstorbenen, aus Paris ein und stellt selbst Nachforschungen an. Boerne und Thiel geraten dadurch bei ihren Ermittlungen unter Druck, werden allerdings auch privat stark beansprucht. Boerne muss sich um seine Mutter Erika kümmern, die von ihm verlangt, am Todestag ihres Mannes dessen Grab einen Besuch abzustatten. Thiel hingegen hat zwar an den Geburtstag seines Sohnes gedacht, der mit seiner Frau in Neuseeland lebt, allerdings versäumt, das Geschenk rechtzeitig zu verschicken.
Angesichts der anstehenden Preisverleihung für Dr. Carla Hanke, bei der ihre Forschungsergebnisse ins mediale Interesse gerückt werden, steigt der Druck auf die Institutsleitung sowie die Mitarbeiter der Forschungsgruppe.

 

 

 


 


Bild: Jan Josef Liefers (Boerne) und Axel Prahl (Thiel) Von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77586617
 
 
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar;Quelle Wikipedia

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